[Gastbeitrag von René Mayer, Ex-Lehrer (2013 bis 2020) und Gründer von KI Schulgenie]
2013, mein erstes Jahr als Lehrer. Ein Kollege drückt mir einen USB-Stick in die Hand: „Da ist alles drauf, was du brauchst.“
Ich war ehrlich dankbar. Bis ich den Stick geöffnet habe.
Ausgeblichene Scans. Kopien von Kopien, leicht schief. Arbeitsblätter, die älter waren als die Kinder, die sie ausfüllen sollten.
Das Schlimmste daran war nicht die Optik. Es war die Botschaft an die Klasse. Ein Kind, das ein vergilbtes Blatt aus den Neunzigern bekommt, denkt keine Sekunde über Silbentrennung nach. Es denkt: „Dem sind wir egal.“ Ich habe zugesehen, wie ein Schüler so ein Blatt innerlich zerknüllt hat, bevor er die erste Aufgabe gelesen hatte. Und der große Bruder hatte denselben Test schon vier Jahre vorher geschrieben. Die Lösungen kursierten längst auf dem Pausenhof.
Bevor du das als Vorwurf liest: Es ist keiner. Du recycelst altes Material nicht, weil du faul bist. Du recycelst, weil zwischen Korrekturstapel, Elternmails und Konferenzen schlicht keine Zeit bleibt, jedes Blatt neu zu bauen. Wie lange ein einziger Klassensatz wirklich dauert, hat dir im Studium niemand gesagt.
Ich habe mir damals einen Knopf gewünscht. Einen Knopf, der aus dem alten Blatt in Sekunden ein frisches macht. Auf dem Niveau meiner Klasse, mit Themen, die meine Schüler:innen wirklich packen.
2013 gab es diesen Knopf nicht. Heute gibt es ihn.
Was KI im Schulalltag inzwischen konkret kann
- Aus alt mach neu: Du fotografierst dein 20 Jahre altes Arbeitsblatt, und in unter einer Minute hast du ein frisch gestaltetes, schülergerechtes Blatt. Allein unser Arbeitsblatt Verschönerer wurde in den letzten drei Monaten über 20.000 Mal genutzt. Das Zeitproblem ist real.
- Differenzierung in beide Richtungen: Dasselbe Blatt in zwei oder drei Niveaustufen, per Klick. Der Klassiker-Fehler ist, nur ans schwächste Glied zu denken. Deine starken Schüler:innen wollen auch gefordert werden.
- Aufgaben aus der Lebenswelt der Kinder: Ich hatte als Schüler keine Lust auf Rechnen. Bei einer Fußball-Textaufgabe plötzlich schon. Genau so holst du Kinder ab, statt sie zu schieben.
- Lückentext aus einem YouTube-Video, Quiz aus einem Text, Unterrichtseinstieg zu jedem Thema: Alles in Minuten statt Abenden.
Und weil ich diese Angst aus jedem Lehrerzimmer kenne: KI ersetzt dich nicht. Kein Werkzeug der Welt sieht einem Kind an, dass zu Hause gerade etwas schiefläuft. Kein Algorithmus spürt, warum die Klasse heute unruhig ist. Das kannst nur du. KI nimmt dir die Vorbereitung ab, damit du wieder Zeit und Muße für genau diesen Blick hast.
Aus dem Wunsch wurde KI Schulgenie

Aus meinem Wunsch von 2013 ist KI Schulgenie geworden: über 120 KI-Werkzeuge, speziell für den Schulalltag gebaut. Von einem Ex-Lehrer, nicht von einem Tech-Konzern. Über 65.000 Lehrkräfte haben sich inzwischen registriert.
Für Grundschullehrkräfte, die am meisten Material selbst bauen, gibt es zusätzlich den KI Material Baukasten: über 300 fertige Bausteine für mehr als 10 Fächer, per Drag-and-drop zum Arbeitsblatt zusammengezogen, mit Lösungen, druckfertig oder direkt am Whiteboard. Er ist eigenständig nutzbar oder im Paket Ultimate enthalten.
Generische KI kann vieles. Aber ChatGPT kennt deinen Lehrplan nicht, deine Klassenstufe nicht, dein Bundesland nicht. Genau diese Lücke haben wir geschlossen.
KI Schulgenie kostenlos testen
Wenn du es sehen willst: Du kannst KI Schulgenie 14 Tage kostenlos testen, ohne Verpflichtung und jederzeit kündbar. Und falls im Lehrerzimmer noch diskutiert wird, ob KI „erlaubt“ ist: Lass sie diskutieren. Du bist morgen früh fertig.
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Über den Autor

René Mayer hat von 2013 bis 2020 unterrichtet (Bachelor of Education, PH Vorarlberg) und 2024 KI Schulgenie gegründet, eine KI-Plattform mit über 120 Werkzeugen speziell für Lehrkräfte im DACH-Raum. Er lebt mit seiner Familie im Schweizer Rheintal.